Geschichte Vollmarshausen

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Sicher hat es auch schon vor dem 19. Jahrhundert eine Feuerwehr in Vollmarshausen gegeben, denn die Bekämpfung von Bränden war schon immer die ureigenste Aufgabe der Bürger.

Schon seit jeher ist bekannt, dass man Eigentum vor der Feuersbrunst schützen muss. Und was passiert wenn ein Brand außer Kontrolle gerät, kann man fast täglich in den Medien verfolgen.

Dass die Feuerwehr auch in Vollmarshausen schon eine feste Einrichtung, wenn auch als  Pflichtfeuerwehr war, zeigt die Festschrift zum 8.ten Feuerwehrtag  vom 11.bis 13 Juli 1891 in Marburg.

Damals waren es Männer, die Tag und Nacht im Dienst am Nächsten ihre Pflicht sahen und Helfen zu ihrer Aufgabe machten. Heute sind viele neue Aufgaben hinzugekommen.

Tag und Nacht müssen unsere Feuerwehrfrauen und Männer stets bereit sein, Gefahren aller Art in Sachen, Brand und Katastrophenschutz, Umweltschutz sowie der technischen Unfallhilfe zu beseitigen.

In der Gemeinschaft Feuerwehr wurden und werden noch Gemeinsinn, Hilfsbereitschaft und Kameradschaft verwirklicht, ohne die keine menschliche Gemeinschaft auf die Dauer bestehen kann. Gäbe es diese Einrichtung nicht, würden wir vielen Gegebenheiten des täglichen Lebens, schutzlos gegenüberstehen.

All dies waren auch damals 1927 Gründe eine Freiwillige Feuerwehr ins Leben zu rufen.

Im Protokollbuch der Freiwilligen Feuerwehr Vollmarshausen finden wir auf der ersten Seite folgende Eintragung:

Am 5.Mai 1927 fand gegen Abend eine Übung der hiesigen Pflichtfeuerwehr statt, zu der auch der Bezirksbrandmeister aus Ochshausen erschienen war. Zu Beginn hieß derselbe  die Leute willkommen, welche sich schon einmal bereit erklärt hatten, einer Freiwilligen Feuerwehr beizutreten und hielt denselben einen kleinen Vortrag über Zweck und Pflichten. Die Mannschaft rückte dann zu einer kleinen Übung ab unter Leitung des Kameraden Kadimsky.

Herr Bezirksbrandmeister Althans bat dann  die Kameraden, welche Interesse an einer Freiwilligen Feuerwehr hätten, zu einer Besprechung in das Lokal Ludwig Schäfer um 8 ¼ Uhr zu kommen.

Dem Rufe folgten etwa 30 Herren.

Nach kurzen Einführungsworten konnte die Gründung vorgenommen werden. Unterzeichnet haben an diesem Abend 28 Kameraden.

Die dann vorgenommene Vorstandswahl ergab folgendes Ergebnis:

Vorsitzender Wilhelm Dippel 2, sein Stellvertreter Karl Kadimsky.

Schriftführer Heinrich Rewald und Kassierer Wilhelm Hartmann.

Seitens der Bezirksleitung wurde umgehende Zusendung der Satzungen und jegliche Unterstützung zugesagt. Gegen 11 Uhr konnte die Gründungsversammlung geschlossen werden.

Von nun an gab es eine Freiwillige Feuerwehr in Vollmarshausen.

In der am 9. Juni folgenden Mitgliederversammlung wurde der Monatsbeitrag auf 10 Pfg. festgesetzt (der jeden Monat bei den Versammlungen einkassiert werden sollte) und die Einteilung der Mannschaften vorgenommen.

 

Zur Steigermannschaft gehörten, August Bischof, Karl Heckmann, Willy Heckmann, Hans Hobein, August Kaiser, Kurt Lotzgeselle.

Die Schlauchmannschaft bestand aus, Heinrich Rewald , Wilhelm Umbach , Heinrich Dippel , Wilhelm Schäfer , August Schäfer ,Karl Armbröster , Justus Armbröster.

In der Rettungsmannschaft war, Wilhelm Bierwirth , Ludwig Schäfer , Kurt Ringeling , Jakob Pfeiffer , Heinrich Lohrbach.

Hornisten waren Konrad Kaiser, August Mergard , Philipp Bischof , Johannes Brandau, Wilhelm Hartmann und Hans Eckel 1.

Als die erste Bezirksübung für den 16. September festgesetzt wird, wurde beschlossen ,“ eine festliche Veranstaltung zu begehen, um die Kasse etwas aufzufüllen“. Die Kapelle zu diesem Tanzvergnügen sollte nicht mehr als 50 RM. kosten. Hinzukommen sollte ein Preiskegeln. Als Eintrittspreis wurde 50 Pfg. festgesetzt. Die Tanzkarte für Herren kostete 1. RM für Damen 50 Pfg.

Die 4 eingeteilten Tanzordner hatten zu kontrollieren, ob auch jedes Tanzpaar im Besitz einer Karte war.

Die in diesen Jahren durchgeführten Tanzvergnügen ergaben im Schnitt eine Einnahme von ca. 70 RM

Neben den regelmäßig stattfindenden Übungen werden 2-3 Versammlungen im Jahr durchgeführt.

Bei der am 23.März 1929 stattfindenden Generalversammlung wird der Vorstand wieder bestätigt.

Obgleich ein relativ niedriger Mitgliedsbeitrag erhoben wurde, war der Kassenbestand bei der Jahreshauptversammlung im Januar 1930 schon auf 420,47 RM angewachsen.

In dieser Versammlung wurde als neuer Ortsbrandmeister der Kamerad Wilhelm Bierwirth gewählt. Sein Stellvertreter wurde Justus Schneider.

Anlässlich des Sommerfestes 1931 wird zum ersten Mal eine Motorspritze  vom Vertreter Meyer aus Kassel, vorgeführt.

Dörfliche Rivalität ist mit im Spiel, als bei einer Versammlung im Januar 1932 bekannt wird, dass der Kreisfeuerwehrtag in Crumbach stattfinden soll.

Mit dem Protest aller Anwesenden ausgestattet wird der Vorstand beauftragt, in dieser Angelegenheit beim Bezirks und Kreisbrandmeister vorstellig zu werden, um den Kreisfeuerwehrtag nach Vollmarshausen zu verlegen.

Die folgenden Verhandlungen ergaben, dass der Kreisfeuerwehrtag in Crumbach durchgeführt werden soll, jedoch am Überschuss aus den Einnahmen die Freiwillige Feuerwehr Vollmarshausen zur Hälfte beteiligt wird. Nach der Abrechnung ergibt sich ein Überschussbetrag von je 66,35 RM für die beiden Wehren.

Bei der Generalversammlung im Februar 1933 wird festgestellt, dass die Wehr jetzt aus 39 aktiven und 4 passiven Mitgliedern besteht.

In dieser Versammlung wird auch das erste Mal mit Stimmzetteln über einen Vorstand abgestimmt.

Kamerad Schneider wird als 1. und Kamerad Ewald als 2. Kommandant wiedergewählt. Auch der übrige Vorstand bleibt in der alten Besetzung, nachdem Kamerad Schneider die Annahme des Amtes als 1. Kommandant von der Wiederwahl des gesamten übrigen Vorstandes abhängig macht.

Die allgemeine schlechte wirtschaftliche Situation macht auch vor den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr nicht halt. Um den Kameraden finanziell zu ermöglichen am Feuerwehrverbandstag 1933 in Witzenhausen teilzunehmen wird eine Sparkasse in der Wehr eingerichtet, in die wöchentliche Einzahlungen vorgenommen werden.

Als weiteres wird beschlossen, das Strafgeld für unentschuldigtes Fehlen in 1932 auf 25 Pfg je Strafe herabzusetzen.

Im Rahmen der Gleichschaltung (die von den Nationalsozialisten befohlen wurde) werden bei der Versammlung am 5.8,1933 noch zwei eingeschriebene Mitglieder der NSDAP in den bestehenden Vorstand gewählt. Hinzu kommt die Neugestaltung der Freiwilligen Feuerwehren durch den Erlass neuer Statuten.

Danach wird nun die Spitze der Freiwilligen Feuerwehr durch den Bürgermeister bestimmt und besteht aus dem Wehrführer und dem Führerbeirat.

In der Generalversammlung am 18.Februar 1934 werden das erste Mal diese neuen Statuten angewandt. Von Bürgermeister Neuenhagen wird der bisherige 1. Kommandant Justus Schneider zum Wehrführer bestimmt. Dem Führerbeirat gehören als Löschzugführer der bisherige 2. Kommandant Heinrich Ewald an. Halbzugführer wird Heinrich Lohrbach, Kassenführer Wilhelm Hartmann und Schriftführer August Bischof.

Zum ersten Mal wird auch diese Sitzung nicht wie bisher mit einem dreifachen  „Gut Schlauch „sondern mit einem dreifachen „ Sieg Heil „ beschlossen.

Nachfolgende Versammlungen werden nun immer stärker von der politischen Seite her beeinflusst. Zur Pflicht des Wehrführers gehörte nun auch, in den Versammlungen die neuesten Befehle des Kreisfeuerwehrführers zu verlesen. Auch der Ortsgruppenleiter der NSDAP ist jetzt des Öfteren bei den Versammlungen anwesend.

Im April 1934 kommt die Anschaffung der ersten Motorspritze in Vollmarshausen in die Diskussion. Die Gemeinde ist bereit eine solche zu kaufen. Das Sommerfest in 1935 wird mit der Einweihung des neuen Steigerturmes/ am alten Bürgermeisteramt) gefeiert. Neben den fachlichen Schulungen, die überwiegend in Waldau stattfanden wird ab 1937 auch der Luftschutz in das Vortragsprogramm übernommen.

 

Mit dem Protokoll aus der Generalversammlung vom 19.März 1939 schließen vorerst einmal die Berichte von den Versammlungen.

Immer wiederkehrend in den Versammlungen von 1928 bis 1939, war das Bemängeln der säumigen Zahlung der monatlichen Mitgliedsbeiträge und der immer geringer werdende Besuch der Versammlungen. Der Mitgliederbestand In 1939 wird mit 60 aktiven und 10 passiven Kameraden angegeben.

 

Über die Zeit während des Krieges gibt es keine schriftlichen Aufzeichnungen.

Das erste Protokoll nach dem Krieg wird in 1947 geschrieben.

 

Während des Krieges  wurden diejenigen Feuerwehrleute, die in der Heimat Kriegsdienstverpflichtet waren, zu Bränden durch Fliegerangriffe, insbesondere in Bergshausen, Waldau und Wolfsanger herangezogen. Aus dieser Zeit stammt auch, der oberhalb des Dorfes angelegte Feuerlöschteich der zum Teil auch von Frauen unseres Dorfes in Eigenleistung mitgebaut wurde.

Viele Feuerwehrkameraden, die über ein Jahrzehnt ihren freiwilligen Dienst in der Feuerwehr geleistet hatten, kehrten aus dem Krieg nicht mehr zurück.

 

Ein Neuanfang nach dem Kriege wurde durch den damaligen kommissarisch eingesetzten Bürgermeister Rüdiger unternommen. Fünfundzwanzig auf das Bürgermeisteramt bestellte Bürger des Ortes bat er die Freiwillige Feuerwehr wieder aufzubauen. 23  Männer erklärten sich in diesem Gespräch bereit, wieder Feuerwehrdienst zu tun.

In der ersten Sitzung nach dem Krieg am 27.April 1947 ist die Einkleidungsfrage der Feuerwehrmänner ein Hauptpunkt in der Diskussion.

Unter Vorsitz von Brandmeister Justus Schneider wird beschlossen, von Ausgeschiedenen oder im Krieg gefallenen Kameraden, bei den Angehörigen die Feuerwehruniform abzuholen und an die Kameraden ohne Uniform zu verteilen.

Auch sollen umgehend jüngere Männer im Ort für die Freiwillige Feuerwehr geworben werden.

Die Feuerwehrstatuten aus der NS Zeit werden durch eine vom Kreisfeuerwehrverband herausgegebene Satzung abgelöst.

Der Antrag, ein Vergnügen mit Familienangehörigen bei Kaffee und Kuchen durchzuführen, wird mit den Hinweis auf die Notzeit in der man sich befinde abgelehnt.

Bei der ersten Neuwahl nach dem Krieg am 15.April 1949, gibt der langjährige Brandmeister Justus Schneider bekannt, das er aus Altersgründen nicht mehr

kandidieren werde. Als sein Nachfolger wird einstimmig Konrad Lotzgeselle  gewählt. Der langjährige stellvertretende Brandmeister Heinrich Ewald wird in seinem Amt bestätigt. Auch Andreas Kaiser, der seit 1938 den Posten des Schriftführers bekleidete kandidiert nicht mehr. Für ihn wird Franz Ewald vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Gerätewart wird Gustav Armbröster, erster Kassierer Andreas Kaiser, zweiter Kassierer August Hellwig. Zeugwart Willi Armbröster.

Allgemein wird das Desinteresse an Versammlungen und den Übungen kritisiert. Für jedes unentschuldigte Fernbleiben soll in Zukunft 50 Pfg. Strafe erhoben werden

Bei den Neuwahlen im März 1951 wird der Vorstand im Wesentlichen bestätigt.

Hinzugewählt werden noch als 1. und 2. Zeugwart die Kameraden Karl Bischof und Heinz Bärthel.

Einen Wechsel im Vorsitz gab es dann in der Jahreshauptversammlung am 17.Februar 1952. Unter Vorsitz des Versammlungsleiters Bürgermeister Jakob Schneider wurde der bisherige 2. Brandmeister Heinrich Ewald einstimmig zum 1. Brandmeister gewählt.2. Brandmeister wurde Kurt Armbröster. Auch bei der Versammlung wird die Werbung jüngerer Männer für die Freiwillige Feuerwehr gefordert.

Ende 1952 stirbt der inzwischen zum Ehrenbrandmeister ernannte Kamerad Justus Schneider.

 

An dem 1. Dorffest in Vollmarshausen in 1952 beteiligt sich der Verein Freiwillige Feuerwehr als Mitglied Im Dorffestausschuß

Das 25 jährige Bestehen wird in einem festlichen Rahmen am 1.und 2. Pfingsttag 1953 gefeiert. Alle Vereine der Gemeinde, sowie die Feuerwehren aus Bergshausen, Lohfelden Wellerode Wattenbach, Eiterhagen, Nieder und Oberkaufungen, sowie Helsa und Heiligenrode nahmen teil.

Anlässlich dieses Jubiläums werden die noch anwesenden Gründer für 25 jährige Mitgliedschaft geehrt.

Bei der Neuwahl in 1954 wird als 2. Brandmeister der Kamerad Johannes Orth gewählt. August Hellwig ist jetzt 1. und Konrad Kaiser 2. Kassierer.

Ein Antrag neben dem Brandmeister noch einen Vereinsvorstand zu wählen wird abgelehnt. Der Mitgliedsbeitrag wird von 10 auf 20 Pfg pro Monat festgesetzt.

Kameraden, die innerhalb eines Jahres an keiner Übung teilgenommen haben, sollten aus der Feuerwehr ausgeschlossen werden. In 1956 wird, für den aus Altersgründen nicht mehr kandidierenden 1. Brandmeister Heinrich Ewald der Kamerad Heinz Lohmann gewählt.

Kamerad Heinrich Ewald wird wegen seiner Verdienste um die Freiwillige Feuerwehr zum Ehrenbrandmeister ernannt.

Neben den aktiven und passiven Mitgliedern gibt es jetzt auch fördernde Mitglieder ( Geschäftsleute ) die einen, über dem Mitgliedsbeitrag liegenden Jahresbeitrag zu entrichten haben.

1958 wird als 2. neuer Brandmeister der Kamerad Fritz Gebhard gewählt.

1. und 2. Gerätewart sind jetzt Kurt Armbröster und Karl Bellof. Eine drastische Heraufsetzung des Mitgliedsbeitrages auf 50 Pfg pro Monat und des Jahresbeitrages von 10 DM für fördernde Mitglieder wird mit der Begründung für Kameradschaftszwecke und für Familienabende beschlossen.

In diesem Jahr wird auch das erste LF 8 von der Gemeinde für die Freiwillige Feuerwehr gekauft. Damit zusammenhängend wird das Gerätehaus verbessert.

Anlässlich der Jahreshauptversammlung im April 1959 wird der bisherige Bürgermeister Jakob Schneider für seine Verdienste um das Feuerwehrwesen im Ort, zum Ehrenmitglied ernannt. Der Nachfolger im Amt des Bürgermeisters Hans Friedrich wird Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr.

In den Nachfolgenden Jahren konnte jetzt auch der Brandmeister von einer regeren Beteiligung an den Übungen und der Teilnahme an den Wettkämpfen berichten.

!962 finden die Kreisausscheidungswettkämpfe in Vollmarshausen statt. Eine gute Organisation und der vorbildliche Einsatz der gesamten Wehr hinterlassen einen guten Eindruck bei den beteiligten Wehren aus dem Landkreis Kassel.

 

1963 wird der, von Wilhelm Kaiser gegründeter Spielmannszug in die Freiwillige Feuerwehr übernommen. Der Mitgliederstand erhöht sich damit um 32 auf 98 Mitglieder .Die von Wilhelm Kaiser verauslagten Kosten für die Musikinstrumente werden ihm in den nächsten Jahren von der Freiwilligen Feuerwehr erstattet. Dem Spielmannszug wird eingeräumt, dass er seine Einnahmen behalten darf. Vorwiegend sollen die Gelder für die Pflege der Kameradschaft und für notwendige Instrumentenreparaturen verwandt werden.

Obmann ist Wilhelm Kaiser, ab 1966 Heinrich Weißenborn.

Bei den Neuwahlen im Dezember 1963 kandidiert der bisherige Kassierer, August Hellwig, aus Altersgründen nicht mehr. Neuer Kassierer wird Ludwig Schneider. Im Übrigen werden die amtierenden Vorstandsmitglieder bestätigt.

Nach fast zehnjähriger Tätigkeit als Gruppenführer wird Kamerad Lothar Mergard der aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidiert von Heinz Klein abgelöst.

Bei der Jahreshauptversammlung 1967 übernimmt Kamerad Wolfgang Ullmann dieses Amt.

In der Jahreshauptversammlung im Januar 1969 wird zum ersten Mal der Antrag zum Neubau eines Gerätehauses gestellt .In der Erwiderung erklärt Bürgermeister Hans Friedrich, dass bei der Finanzlage an einen Neubau nicht zu denken wäre.

Ebenfalls beantragt wurde die Gründung einer Jugendfeuerwehr. Kamerad Lothar Mergard erklärt sich bereit eine Jugendfeuerwehr aufzubauen.

An der in diesem Jahr stattfindenden 950 Jahrfeier ist die gesamte Wehr rege beteiligt.

Nach dem Zusammenschluss der Gemeinden Lohfelden und Vollmarshausen im Jahre 1971 werden die Freiwilligen Feuerwehren aus den Ortsteilen Crumbach, Ochshausen und Vollmarshausen, als Ortsteilwehren zu einer Freiwilligen Feuerwehr Lohfelden zusammengeschlossen. Ortsbrandmeister wird Jakob Sturm aus Crumbach.

Als Wehrführer für den Ortsteil Vollmarshausen wird Fritz Gebhard gewählt, Stellvertreter Heinz Lohmann.

Nach 23 Jahren als Schriftführer bittet Kamerad Franz Ewald ihn abzulösen, sein Nachfolger wird Peter Roddewig. Zu der, bisher nur auf den Ortsteil Vollmarshausen beschränkten, Jugendfeuerwehr kommen jetzt auch die Ortsteile Crumbach und Ochshausen hinzu.

Durch den Zusammenschluss wird es auch möglich, dass im August 1974 der Grundstein für das neue Feuerwehrgerätehaus im Ortsteil Vollmarshausen gelegt werden kann. Die Bauzeit beträgt 1 Jahr.

In 1573 unentgeltlich geleisteten Arbeitsstunden haben 38 Feuerwehrkameraden unter der Leitung und dem starken persönlichen Einsatz ihres Wehrführers Fritz Gebhard, einen wesentlichen Aufbaubeitrag geleistet.

In den drei Ortsteilwehren ist eine zunehmende Verjüngung durch die stetig wachsende Jugendfeuerwehr zu verzeichnen.

Zum neuen Gerätehaus kommt 1976 die Übergabe eines TLF 16/25 hinzu.

Für Ihre Verdienste und 25 Jahre aktiven Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr werden in einer Feierstunde Fritz Gebhard und Heinz Lohmann mit dem silbernen Brandschutzehrenzeichen ausgezeichnet.

Bei den Neuwahlen in 1977 wird Wolfgang Ullmann für den aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidierenden Kameraden Gebhard zum Wehrführer gewählt, sein Stellvertreter wird Heinz Lohmann.

Heinz Lohmann bleibt 2. Wehrführer bis zu seinem Tod in 1980, sein Nachfolger wird der Kamerad Gerhard Schmidt.

In der Ausbildung der Wehr hat sich einiges getan, so haben alle 38 aktiven Kameraden den Grundlehrgang absolviert und zum Teil auch weiterführende Lehrgänge besucht. Die Einsatzhäufigkeit nimmt zu da tagsüber die Wehr auch zu Einsätzen in Lohfelden mitalarmiert wird.

Bei der Neuwahl des Vorstandes in 1982 wird der Kamerad Wolfgang Ullmann wieder als Wehrführer und Vereinsvorsitzender gewählt sein Stellvertreter wird Gerhard Schmidt. Nach 25 Jahren Gerätewart übergibt Heinz Bärthel aus Altersgründen  sein Amt an Heinrich Schmeck, Peter Roddewig wird als Schriftführer von Günther Söllner abgelöst.

Der Mitgliederstand am 31,12 82  164 Mitglieder.

Nur einige Tage nach der Übergabe seines Amtes verstirbt Heinz Bärthel urplötzlich an einem Hirnschlag.

Im 20-ten Jahr seines Bestehens bei der Jahreshauptversammlung 1983  trennt sich der Musikzug von der Freiwilligen Feuerwehr Vollmarshausen und wird eigenständiges Mitglied in der Gesamtfeuerwehr Lohfelden.

 

Ein neues LF 8 wird  beim  Dorffest in 1985 an die Feuerwehr Vollmarshausen übergeben, es ersetzt das erste LF 8 einen Opel Blitz nach 27 Einsatzjahren. Die Ausrüstung der Einsatzkräfte wird immer besser, so werden die Wehren mit neuer Einsatzkleidung ausgestattet (Nomex). Auch die technische Ausrüstung in den Wehren wird verbessert.

Bei der Neuwahl des Vorstandes wird der Kamerad Wolfgang Ullman erneut zum Wehrführer gewählt, sein Stellvertreter bleibt Gerhard Schmidt.

Erstmals in der Geschichte der Wehr Vollmarshausen wird der Vereinsvorsitzende nicht der Wehrführer, das Amt übernimmt Horst Klose, so wird Verein Feuerwehr vom Verband Feuerwehr sachlich getrennt.

Trotzdem wurde und ist die Zusammenarbeit Verein und Verband  vorbildlich.

Nach 23 Jahren Tätigkeit als Kassierer der Wehr stellt Ludwig  Schneider aus Altersgründen sein Amt zur Verfügung, sein Nachfolger wird  Günther Söllner, als Gerätewart wird Heinrich Schmeck wieder gewählt. Schriftführer wird Axel Ewald.

Anlässlich des 60 jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Vollmarshausen, wird vor dem Feuerwehrhaus ein großes Fest durchgeführt, was auch bei der Bevölkerung großen Anklang fand.

Außerdem wurde in diesem Jahr unter Leitung von Wehrführer Ullmann der Anbau einer Garage an das Feuerwehrhaus in Eigenleistung durchgeführt.

Einen kompletten Generationswechsel in der Führung der Freiwilligen Feuerwehr Vollmarshausen, gibt es bei der Neuwahl 1992.

Wehrführer Ullmann, sowie der gesamte Vorstand, stellen sich nicht zur Wiederwahl um jungen Kameraden Platz zu machen.

Wehrführer wird Michael Joksch, sein Stellvertreter Werner Seybold , Kassierer Heinz Klein, Vereinsvorsitzender Michael Joksch , Gerätewart Frank  Wendel , Schriftführer Heinrich Schmeck.

In diesem Jahr verfügt die Wehr über 30 aktive Kameraden ,leider zogen sich nach dieser Neuwahl, bis auf einige, fast alle Kameraden zwischen 30 und 60 Jahren  vom aktiven Dienst zurück.

In der Jahreshauptversammlung 1994 wird Werner Seybold Wehrführer. Michael Joksch sein Stellvertreter und Vereinsvorsitzender.

Am 20. Mai 1994 gibt es ein Novum in der aktiven Abteilung der Feuerwehr. Mit Jasmin Hoffmann tritt zum ersten Mal eine Frau in den aktiven Dienst unserer Feuerwehr. Sie absolviert neben dem Grund- und Sprechfunklehrgang auch den Lehrgang als Atemschutzgeräteträgerin und steht somit als vollwertiges Mitglied der Einsatzabteilung zur Verfügung. Leider verlässt sie unsere Feuerwehr in 2001 aus familiären Gründen.

Wolfgang Ullmann wird 1995 zum Gemeindebrandinspektor von Lohfelden gewählt, das Amt behält er bis zu seinem altersbedingten Ausscheiden in 2001 inne.

Bei der Neuwahl in 1997 ändert sich in der Führungsspitze wenig,  hinzukommt als Gerätewart Mario Kanngießer, Schriftführer wird Horst Klose, alle anderen Posten bleiben unverändert.

Der Rückgang der aktiven Feuerwehrleute macht auch vor der Freiwilligen Feuerwehr Vollmarshausen nicht halt.

Die Ausrüstung wird zwar laufend verbessert, doch alle Werbemaßnahmen zur Verbesserung der Personalstruktur bringen nicht den gewünschten Erfolg.

2002 verfügt die Wehr Vollmarshausen über 20 aktive Kameraden fast alle unter 30 Lebensjahren.

Der Verein Feuerwehr ist mit 185 Mitgliedern stark angewachsen.

Die Neuwahlen im Jahr 2002 bestätigten Wehrführer Werner Seybold im Amt. Auch Michael Joksch ist weiter Wehrführerstellvertreter und Vereinsvorsitzender.

Heinz Klein übergibt das Amt des Kassierers  aus Altersgründen an Kamerad Marcus Niebudek, Gerätewart wird Frank Wendel, Schriftführer Andreas Joksch.

Auftakt im Jubiläumsjahr 2002 und die Dokumentation einer guten technischen Ausrüstung ist die Inbetriebnahme des neuen TLF 16/25 mit Lichtmast und erweiterter Ausstattung. Das Fahrzeug wird am 8. März ( internationaler Frauentag ) im Rahmen einer Feierstunde stellvertretend an eine Bürgerin aus Lohfelden übergeben. Es ersetzt das alte TLF 16/25 Baujahr 1975.

Im Laufe der nächsten Jahre verändert sich die Personalstruktur erneut. Junge Kameraden rücken aus der Jungendfeuerwehr nach und ältere Kameraden scheiden aus der Wehr – im Wesentlichen aus beruflichen Gründen - aus.

Die Mitgliederzahl schmilzt Ende 2006 auf 176, davon lediglich 18 aktive Kameraden.

Die Bereitschaft zur freiwilligen Pflichterfüllung bei der Feuerwehr hat in den letzten zehn Jahren immer mehr abgenommen. Die Tageseinsatzstärke – also die aktiven Feuerwehrkameraden, die tagsüber in der Woche im Ort einsatzbereit sind – wird immer geringer.

Dies ist jedoch nicht zuletzt auch dem Umstand zuzuschreiben, dass die Mehrzahl der aktiven Kameraden außerhalb von Vollmarshausen ihren Arbeitsplatz gefunden haben und daher tagsüber in der Regel nicht dem Brandschutz zur Verfügung stehen.

Vor diesem Hintergrund wurde ein Bedarfs- und Entwicklungsplan für die Feuerwehr in gesamt Lohfelden erarbeitet, der im Ergebnis ein gemeinsames Feuerwehrhaus für alle drei Ortsteilwehren (Crumbach, Ochshausen und Vollmarshausen) an einem zentralen Standort empfiehlt.

Bereits mehrere Jahre zuvor waren in den Jahreshauptversammlungen der Ortsteilwehren mehrheitliche Beschlüsse gefasst worden, die einer Zusammenlegung der Ortsteilwehren zustimmten. Allerdings wurde immer wieder betont, dass die Feuerwehrvereine ihre Eigenständigkeit behalten. Wie sich dies dann tatsächlich entwickelt, bleibt abzuwarten.

Bei den Wahlen im Januar 2007 werden erneut die Kameraden Werner Seybold zum Wehrführer und Michael Joksch zu seinem Stellvertreter gewählt. Vereinsvorsitzender bleibt Michael Joksch und Werner Seybold sein Stellvertreter.

Das Amt des Kassierers übernimmt Horst Klose, weil Kamerad Marcus Niebudek beruflich nach Frankfurt ziehen muss. Zum Gerätewart und Schriftführer wird Andreas Joksch, der Sohn vom Vereinsvorsitzenden gewählt. Sein Stellvertreter wird Gerd Helmut Siebert, der zwei Jahre zuvor von der DLRG zur Feuerwehr gefunden hat.

Nachdem für die Unterhaltung des in 1984 angeschafften LF8 immer mehr Reparaturen erforderlich werden und teilweise keine Ersatzteile mehr zu bekommen sind, wird nach längerer Entscheidungsfindung im Wehrführerausschuss und teilweise hitziger Debatte unter den aktiven Kameraden im Frühjahr 2007 ein TSF auf VW-LT-Fahrgestell 3,5 t mit Staffelkabine angeschafft.

Er ersetzt das LF8, das im Rahmen des Bedarfs- und Entwicklungsplans der Feuerwehr sowieso nicht mehr erforderlich ist. Dieses TSF hat trotz der Staffelbesatzung die Geräteausstattung eines Gruppenfahrzeuges und darf, dank seines geringen Gesamtgewichts von etwas weniger als 3,5 t, auch von jungen Kameraden gefahren werden, die nach der Liberalisierung der Fahrerlaubnisverordnung mit dem neuen PKW-Führerschein Klasse B, nur noch Fahrzeuge bis 3,5 t zulässiges Gesamtgewicht fahren dürfen.

Das Fahrzeug wird im Rahmen der 80-Jahr-Feier, die am 26. und 27.Mai 2007 im und um das Feuerwehrhaus veranstaltet wird, feierlich übergeben.

Im Sommer des gleichen Jahres wird die Ortsteilfeuerwehr von Ochshausen aufgelöst. Durch Rücktritt des Wehrführers dort und dem Fehlen von personellen Alternativen wurde die Auflösung der aktiven Abteilung dieser Wehr vom Gemeindebrandinspektor Klaus Sturm veranlasst. Die zehn aktiven Kameradinnen und Kameraden verteilen sich auf die beiden übrig gebliebenen Ortsteilfeuerwehren Crumbach und Vollmarshausen.

Dies bedeutet für die aktive Abteilung der Feuerwehr Vollmarshausen einen Zuwachs von fünf Kameraden in den Altersgruppen von Anfang zwanzig bis vierzig Jahre. Hierdurch und durch die Übernahme von aktiven Kameraden aus der Jugendabteilung ist die Zahl der aktiven Mitglieder bis Ende 2007 auf 25 angestiegen. Die Tageseinsatzstärke ist aber nach wie vor zu schwach, um richtig große Einsätze allein sicher abwickeln zu können.

Angesichts der zunehmenden Anzahl von Industriebetrieben an der nördlichen Gemarkungsgrenze von Lohfelden Richtung Autobahn A7 und der Erschließung des Gewerbegebiets „Lohfeldener Rüssel“ erhöht sich auch die Brandlast in diesen Gebieten, zumal ein Teil dieser Betriebe auch Gefahrgut im Bestand hat oder umschlägt.

Im Rahmen Veränderungen in der Feuerwehr Ochshausen hat sich auch der Fahrzeugbestand im Feuerwehrhaus Vollmarshausen deutlich erhöht. Ein GW-N und das LF8 von Ochshausen wurden im Frühjahr 2008 in Vollmarshausen stationiert. Nun sind erstmals seit Erbauung des Feuerwehrhauses in Vollmarshausen alle vier Fahrzeugboxen regelmäßig besetzt.

Wenige Monate später werden aus Einsatztaktischen Gründen wieder Veränderungen im Fahrzeugbestand notwendig.

Es hat sich herausgestellt, dass es sinnvoller ist, den GW-N, der jetzt GW-L (statt Gerätewagen Nachschub, jetzt Gerätewagen Logistik) heißt, wieder im Feuerwehrhaus Ochshausen zu stationieren und dafür das MTF aus Ochshausen nach Vollmarshausen zu verlegen. Zum einen, um im Einsatzfall die erforderlichen Gerätschaften, die im Feuerwehrhaus Ochshausen lagern (Ölbindemittel, Gitterboxen mit B-Schläuchen, usw.) bei bedarf sofort auf den GW-L zu verladen. Zum anderen ist auch durch diesen Tausch der Transport der Jugendlichen aus Vollmarshausen zu den Übungen der Jugendfeuerwehr in Ochshausen gewährleistet, da mit dem TSF nur maximal fünf Jugendliche transportiert werden können. Außerdem war diese Veränderung erforderlich, weil das LF8/6 aus Crumbach zu einer umfassenden Reparatur für mehrere Monate in der Werkstatt weilen musste und die Gefahrgutbeladung zum Teil auf den GW-L verlastet wurde.

Zusätzlich wird das hydraulische Rettungsgerät vom alten LF8-Ochshausen auf das Tanklöschfahrzeug TLF16 verlastet. Ebenso die Hebekissen mit Zubehör. Hierzu wurde das TLF16 im Mai 2008 auf knapp 14 t zulässiges Gesamtgewicht aufgelastet und durch zusätzliche Sitze in der Fahrerkabine zum Gruppenfahrzeug umgerüstet.

Diese Änderung sichert das Abarbeiten vieler Einsatzszenarien mit ausreichender Besatzung mit nur einem Fahrzeug.

Eine weiter technische Neuerung hält im Herbst 2008 im Feuerwehrhaus Einzug. Da immer mehr verwaltungstechnischer Aufwand mittel PC und Internet abgewickelt wird, erhalten wir einen neuen PC und Internetanschluss über DSL. Die Komponenten hat die Gemeinde zur Verfügung gestellt. Den Einbau und den betriebsfertigen Anschluss erledigt der Wehrführer, Werner Seybold, in seiner Freizeit.

Nun werden die Einsatz- und Übungsberichte sowie das Dienstbuch elektronisch im Feuerwehrprogramm Florix geführt. Unterstützt wird der Wehrführer hierbei von Marcel Wendel, der als junger Kamerad von der Jugendfeuerwehr in die aktive Abteilung gewechselt ist und nach seiner Grundausbildung diese Arbeiten übernimmt.

Ein Rückblick auf diese vielen Jahrzehnte Freiwillige Feuerwehr Vollmarshausen zeigt auf, dass insbesondere die Pflege der Kameradschaft und der besondere Einsatz der Brandmeister und Wehrführer und weiterer Führungskräfte in den letzten Jahrzehnten ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl und eine gute aktive Teilnahme an Übungen und Einsätzen erbrachte. Insbesondere die Integration des Nachwuchses in die Einsatzabteilungen ist ein wichtiger Baustein zur nachhaltigen Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr im Ort aber auch über die Ortsgrenzen hinaus.

In regelmäßigen gemeinsamen Übungen aller Ortsteilwehren und Übungen aber auch Großeinsätze und Übungen mit den Nachbarwehren aus Söhrewald und Fuldabrück wird die Zusammenarbeit der aktiven Kameraden erprobt. Auch hier ist die Integration der nachrückenden Kameradinnen und Kameraden aus der Jugendfeuerwehr ein wichtiges Element zur Motivation bei der Arbeit in der Freiwilligen Feuerwehr und zur Vermeidung der Überalterung der Einsatzabteilung.

Diese intensive Arbeit hat auch mit dazu beigetragen, der Freiwilligen Feuerwehr bei der Bevölkerung im Ort ein gutes Ansehen zu verschaffen.

Allerdings sind die Rahmenbedingungen in den letzten Jahren immer schwieriger geworden.

Die Aufgaben und Verpflichtungen der Frauen und Männer in der Freiwilligen Feuerwehr sind vielseitiger und umfassender als in den Gründungsjahren.

Die Verfügbarkeit des Personals wird – auch vor dem Hintergrund zunehmender beruflicher Pflichten und der mangelnden Bereitschaft der Arbeitgeber zur Freistellung der aktiven Kameraden für Lehrgänge und Einsätze – immer problematischer.

Die Zeit wird zeigen, wie sich die Feuerwehr und auch der Feuerwehrverein, weiter entwickelt.

Seit Jahren können Jungen und Mädchen ab 10 Jahren in unserer Jugendfeuerwehr mitmachen. Es wird unsere Aufgabe sein, diese Jungen und Mädchen während der Ausbildungszeit in der Jugendfeuerwehr auch für die Arbeit in der Einsatzabteilung zu begeistern.

Ist es doch inzwischen selbstverständlich, dass auch junge Frauen in unserer aktiven Wehr willkommen sind.

Trotzdem sollten wir nichts unversucht lassen, auch junge Frauen und Männer aus unserem Ort als so genannte „Quereinsteiger“ für die Feuerwehrarbeit zu gewinnen.

Denn auch in Zukunft soll für uns gelten: “Mit Sicherheit, immer für Sie da, Ihre Freiwillige Feuerwehr.“